Rund 500 Zuhörer strömten Ende Mai in die Stuttgarter Musikhochschule. Zugunsten des Projekts „Konsiliardienst Palliativmedizin“ des Fördervereins spielten Studierende und Lehrende der Hochschule Werke schwer kranker Komponisten. Musikstücke von Ludwig van Beethoven, Claude Debussy, Franz Schubert und Lili Boulanger illustrierten in eindrucksvoller Weise, dass auch in Lebensabschnitten, die vom Wissen um das nahende Lebensende überschattet sind, zutiefst Wertvolles entstehen kann.
Besonders eindrucksvoll war der Besuch des aus Musikstudenten bestehenden „Jade Quartetts“ einige Tage davor auf der Palliativstation. Sie trugen dort den Patienten, Angehörigen und Mitarbeitern einen Teil des Konzertprogramms vor und machten allen Anwesenden damit eine große Freude.

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